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MENSCHEN Gimmy und Rosi endlich in Liga eins Mit Verena Gimmy und Thomas Rosenmüller haben es zwei Bayern in der Saison 2025 endlich in Liga eins geschafft: Gimmy, zwar nicht in Bayern geboren, aber längst bajuwarisiert, schlägt auf der Ladies European Tour ab, der Ur-Münchner Rosenmüller geht auf der PGA Tour auf die Jagd nach Punkten und Preisgeld. Eines haben beide gemeinsam: Sie haben trotz Rückschlägen immer an sich geglaubt, weiter hart gearbeitet und sehr viel Geduld bewiesen. Verena Gimmy kommt am am 5. August 1994 in Düsseldorf zur Welt und spielt jahrelang für den GC Hummelbachaue. Mit dem beruflichen Wechsel ihres Vaters nach München zieht die Familie um und Gimmy findet zusammen mit ihrem zweieinhalb Jahre jüngeren Bruder Niclas eine neue sportliche Heimat in Valley. Sie liebt München. „Eine tolle Stadt, in der man super mit Freunden Kaffee trinken, eine schöne Zeit verbringen und shoppen kann.“ Apropos Zeit: Die nimmt sie sich. Mit Familie, Freunden und Hund Gandor, einem Entlebucher Sennenhund. Zwischen den Wettkämpfen braucht es auch mal Phasen ohne Training oder Gespräche über Golf. „Auch wenn es schwierig ist, aber es ist wichtig für mich.“ Und bei all den Reisen und Turnieren sei es zwischendrin auch schön, im eigenen Bett zu schlafen. Ihre bislang größten Erfolge feiert Verena Gimmy mit ihrem College-Team in den USA. Mit der Missouri State University, wo sie Business Administration & Management studiert, erreicht sie zweimal die Conference Championship. Dort ist sie Spielerin des Jahres. Als Vorbilder gibt sie Rory McIlroy und Nelly Korda an, ihre Stärken: Kursstrategie und Mindset. Zu verbessern gibt es immer etwas; echte Profis arbeiten stets hart daran, sich ständig weiterzuentwickeln. Hat sie - und ist geduldig geblieben, denn jetzt ist sie LET-Member. Das große Ziel hat jedoch vier Buchstaben: LPGA. „Ich bin mega happy, erleichtert und sehr stolz auf mich. 2024 war ein schweres Jahr für mich, ich hatte einige Cuts sehr knapp oder als erste Reserve den Sprung ins Feld verpasst“, so Gimmy nach dem Coup, der ihr das LET-Ticket beschert. Am Ende habe sich das harte Training und die Geduld ausgezahlt. „In dieser Saison war ich mental 24
Verena Gimmy spielt 2025 auf der LET. (Fotos: Tristan Jones/LET) in meiner bisher besten Verfassung. Im Finale habe ich einfach versucht, im Jetzt zu bleiben, mich auf den nächsten Schlag zu konzentrieren und mir Chancen zu erarbeiten. Ich bin einfach nur mega happy“, so Gimmy. Ihr Trainer, Danny Wilde vom GC München Valley, ist überzeugt von den Stärken seiner Schülerin: „Verena bringt alle Attribute mit, um sich auf einer der Profi-Touren zu etablieren, und sie ist zudem ein äußerst liebenswerter Mensch.“ Auch bei den Männern hat ein Bayer sein großes Ziel endlich erreicht. „Es ist unglaublich. Mir fällt eine Menge Last von den Schultern. Es ist schön zu sehen, dass sich die ganze harte Arbeit, die ich investiert habe, nun auszahlt“, sagt Rosenmüller im Interview mit der PGA Tour. Deren Media-Team begrüßt den German mit einem Artikel, der so überschrieben ist: „Thomas Rosenmueller clinches first PGA TOUR card“. Seine erste Berechtigung für die Top-Bühne. Er hat so lange dafür geschuftet. Nun darf der Ismaninger die Früchte seiner Mühen ernten. Sein Weg bis dahin ist alles andere als einfach, eher steinig und steil. Rosenmüller kommt wie Paris-Olympionike und Houston-Open-Champion 25
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